Eske Bockelmann: Über die Abschaffung des Geldes

ticktricktrackgrau

„Wer Arbeit kennt und dann nicht rennt und sich nicht drückt, der ist verrückt“

(Tick, Trick & Track zu sich selbst, als Donald ihnen eine unliebsame Arbeit aufdrücken will)

Eske Bockelmann, einer von zwei Intellektuellen in Chemnitz, ehemaliger Privatdozent an TU und Autor u.a. für das Magazin Streifzüge, das exkaputtgehen den ach so schönen Subtitel „unsachlich wertlos jenseits“ vorraus hat, spielt in seinem, schon in Heft 36 (2006) erschienen Artikel „Über die Abschaffung des Geldes“ das wertkritische Gedankenspiel. Durchexerziert wird es an der „Kampagne Ehrenamt“ – bei der die Bundesregierung die Frechheit zur Tugend erhob, die BürgerInnen, wegen eigener finanzieller Klammheit, auf Eigeninitiative zu verpflichten, sie selbst zum sozialen Kit, zur/m ArtzhelferIn für den greisenhaften Volkskörper zu werden. Verkauft wurde die Kampagne unter dem wohligen Deckmäntelchen der Nächstenliebe – dem Comeback sozialer Verantwortung. Musste sich Leistung unlängst noch lohnen, wurde damit unbezahlte Arbeit kurzerhand zur Grundlage „unserer“ Gesellschaft gemacht. Dieses geforderte Engagement im Ehrenamt, so Bockelmann, sei in seiner Absicht, aber gerade nicht für ein solidarisches Handeln und gegen durch die Geldlogik vermittelten Konkurrenzmechanismen gerichtet, sondern gegenteilig, für die bloße Arschrettung „unserer“ Gesellschaft entworfen. Bockelmann beginnt in seiner Argumentation so furious, dass es kracht, stellt er doch schon zu Beginn die Vergesellschaftung über Arbeit in Frage. Er lässt sich eben nicht auf eine stumpfe bauchlinke Affirmation der Strategie Ehrenamt ein, sondern macht klar, dass es ihm, anstatt der Salbung des marodierenden Volkskörpers, dem die umsichgreifende Globalisierung so schlimm zugesetzt hat, also nicht um den Aufruf zur nationalökonomischen Symptombehandlung, sondern um die „ungeheuerliche“ Forderung der Abschaffung des Geldes und der damit verbundenen Zurichtungen geht.

Das Marxgewordene

Dabei beschreibt er zwei Wege, sucht nicht wie ein Idiot den real existierenden Sozialismus in den Olymp linker Theorietraditionen aufzunehmen, sondern konstatiert über den gescheiterten richtig:

Die Länder, die sich da für kommunistisch hielten, hatten keinesfalls die Absicht, sich von der Geldlogik zu lösen, sondern dachten sich ihrer vielmehr besten Wissens zu bedienen. Was Marx kritisiert hatte, haben sie nicht abgeschafft, sondern sich angelegen sein lassen. Lediglich, um es zu den gedachten guten Sitten anzuhalten, wurde dem Geld punktuell eine Art Bremse eingebaut.

Das Marktprinzip wurde von den hermetischen Eliten selbst in die Hand genommen; nicht etwa tatsächlich an die Abschaffung seiner Logik und der des Geldes gedacht: Nicht das Geld mit seinen Gesetzen, nicht den abstrakten Wert als solchen haben sie durch Planung ersetzt, sondern allein die Konkurrenz um ihn.

Anders als seltsame Altlinke mariniert er sich nicht im ranzigem Aufguss der falschesten Lesart des Marx´schen. Im Gegenteil überfährt Bockelmann eindrucksvoll jeden noch so gutgemeinten operativen Eingriff in die krisenhaft globale Wirtschaft heute:

Kein Geschäft ist eines, das nicht zuletzt mehr Geld einbringt als aufwendet, und ein Einsatz von Geld, der es dazu nicht bringt, muss unterbleiben. Diese klare Logik gilt schon für das bescheidenste Unternehmen, umso mehr aber, bei den Unmengen von Kapital, die da weltweit als Anspruch auf Vermehrung unterwegs sind, für die Gesamtheit des Weltmarkts. Ihn noch weiter zu hemmen, der schon jetzt nicht genug Rendite findet, um sich anständig am Laufen zu halten, hieße die Krise nur verschärfen… Das Geld lässt sich nicht gut zureden, zugleich als Geld zu funktionieren und nicht als Geld zu funktionieren, nämlich bitte lieb zu sein mit allen.

Damit entlarvt er GlobalisierungsgegnerInnen als harmlosen ReformerInnen, eben weil ihre kümmerliche Umverteilungspolitik endlich ebenfalls der Geldlogik folgt. Die Strategien Attacs ( Tobin-Steuer und Co.) sind daher als kompletter Schrott zu labeln, denn nach Bockelmanns wertkritischer Argumentation kann das symbolisch generalisierte Medium Geld unmöglich – selbst als soziale Stellschraube – niemals den ebenfalls im Geld ursächlichen Verformungen beikommen. Die bunte Gegnerschaft der Ungerechtigkeit mimt, ungeachtet dessen, allen ernstes die Anwaltschaft einer harmonischen Ressourcen- und Chancenverteilung und schickt sich an, die jeweilig Verfügenden davon zu überzeugen, dass sie diese um Himmelswillen herbeiregieren sollen. Die DemonstratInnen werden dabei genauso wenig müde, wie die Regierenden, die aber leider schon damit beschäftigt sind, möglichst hohe Kapitalverwertung, und dies nach der einzig möglichen Logik dieser Verwertung, der des Geldes selbst anzustreben. Wie so etwas funktioniert weiß man. Es ist also am unsteuerbaren Wesen und Wirken des Geldes selbst. Würde sich die Logik der GlobalisierungsgegnerInnen aufgehen, dass mit Geld bitteschön alle zu GewinnerInnen gemacht werden können, so schlussfolgert Bockelmann, hätten auch die Geldmächtigen schon längst dafür gesorgt. Denn: würde ArbeitnehmerInnen konjunkturbedingt mehr Lohn gezahlt werden können, so würde sich gleichsam – wie paradisisch! – der Absatz der Warenabsatz der Produzierenden durch die unintendierte Kaufkraftsteigerung erhöhen. Selbst der Hass auf die IWF/Weltbank könnte kanalisiert werden, würden Attac und co. nur lesen und begreifen wollen. Denn IWF und Weltbank haben ein Interesse daran, dass es Schwellen- wie Entwicklungsländer gelingt, sich durch erfolgreiches Drehen an den monetarisierten Verteilerrädchen zu reichen und großartigen Märkten aufzuschwingen.

Wie Kann ich Leben sagen, ohne Geld zu denken (die Band Mobile)

Wenn die Logik des Geldes bekannt – ihre Auswirkung spürbar sind – wieso dann, wird sie – analog zur zweiten Unzumutbarkeit, der Lohnarbeit – nicht in Frage gestellt? Die Beantwortung und das leuchtet ein, ist nach Bockelmann darin zu suchen, wie uns Geld vermittelt ist. Es ist die objektive Ubiquität, die das Subjekt dazu zwingt, Geld überall mitzudenken, es überall hineinzusehen. Selbst der noch so informellste Akt – etwa eine Leihgabe unter FreundInnen – wird als durch Geld vermittelt gesehen. Vorgesschalten und dennoch nach der selben Logik, ist dabei die ethische Kulturtechnik der Reziprozität. Die sich dann wahlweise mit zwei Kugeln Eis im Sommer, oder zwei Kilo gebrannter Mandeln im Winter vollzieht und vom Gegenüber unausgesprochen eingefordert wird. Der tatsächliche Wert wird also bei jedem Tausch mitgedacht.

Business as usal. Geldwert als Denkleistung

Ohne das tatsächliche Sich-Annehmen (bei gleichzeitiger Verbindlichmachung für das Gegenüber), des sich eigentlich nur gedachten Wertes, wären die Verhältnisse, in die das Subjek qua Natalität hineingeworfen wird, gesprengt. Doch es gibt einen guten Grund, dafür es dennoch zu tun. Nämlich den, dass die Funktion abstrakten Werts – wie ausgedacht er auch immer sein mag – objektiv durchgesetzt ist. Die Kontrollinstanz oder Disziplinierungsinstanz würde bei Verweigerung, dann einzelfallabhängig, Marktleitung, Faustrecht oder Polizei heißen. Bockelmann schlussfolgert daher, dass man die Welt eben nicht ohne Geld denken kann, weil sie mit Geld gedacht wird.

Ein wertloser Gedanke

Spannend ist nun, wie Bockelmann den undenkbaren, weil wertlosen Gedanken nachgeht. Menschen wären im Vollzug dieses Gedankens nicht länger dieser artifiziellen Dopplung unterworfen, dem Unding, wie er schreibt, und dessen Zwang sich zu vermehren. Ein Lebensmittel etwa, würde produziert,weil es jemandem zum Verbrauch dienen soll und nicht etwa weil es im Sinne der kapitalismusimmanenten Verwertungslogik einen Wert besitzen muss. Menschen als VerbraucherInnen müssten sich dieser Logik nach, allein um diese Mittel zu sorgen, nicht darum, sie vorweg zum Mittel eines Un-Werts zu machen, der sich um gar nichts sonst besorgt. Nichts müsste sich mehr rentieren. Die Verwertungslogik wäre gefällt. Es könnte nach Bedürfnissen, nicht nach Kosten produziert werden usw. Bockelmann belässt es nicht bei der unendlichen Ausschmückung des Utopia ohne Geld und Verdinglichung – der im Privaten nachzugehen ich als alternative Montagsbeschäftigung jedoch vorschlagen möchte – sondern lässt sich präventiv auf die Frage der Nichtverstehenden danach ein, wer das denn dann alles bezahlen solle. Niemand!, fängt er die Skepsis derer auf, die sich noch für den Ehrenamtsquatsch, um des status quo willen, stark gemacht hatten, niemand soll sie bezahlen, denn niemand hätte mehr etwas zu bezahlen […]für nichts wäre mehr Geld aufzubringen.Das Denken der ZweiflerInnen ist Resultat des Bewußtseins, dass Geld stete Triebfeder für alles Tun, vor allem der Produktion sei. Richtig aber, so bügelt Bockelmann applaudierenswert den Einwurf ab, wäre es, wenn es zu all dem, was sich Menschen vornehmen und zu dem was in ihren realen Möglichkeiten liegt kommt, eben weil sie es sich vornehmen und sich – idealtypischerweise – darüber auch einig werden. Wert dürfe dabei nicht mehr als Wert gedacht werden. Aquivalenztausch und sein unansehnlicher Rattenschwanz der unbedingt einzufordernden Reziprozität würden damit verödet. An ihre Stelle würden die gemeinsame, abgesprochene Produktion und Verteilung der Güter treten. Die Gefahr, dass jemand etwa tonnenweise Kram aus den Regalen maust, so wird Bockelmann nicht müde durchzuspielen, bestehe kaum, da es ohne Geld auch keine/n geben würde – Verteilung und Produktion sind abgesprochen – der es ihr oder ihm aus den Händen reißt.

„Das ist Geld. Man kann es gegen Waren und Dienstleistungen eintauschen“ (Homer Simpson)

Das mit der Abschaffung des Geldes – und so schließt Bockelmann – kann man, da es als umumstößliches Naturgesetz gedacht und somit von den GesellschaftsmitgliederInnen Tag für Tag reproduziert wird, absolut aber nicht getrost vergessen.


14 Antworten auf “Eske Bockelmann: Über die Abschaffung des Geldes”


  1. 1 mös 13. November 2007 um 0:20 Uhr

    der letzte satz ist einigermaasen holprig bzw. unklar (ich verstehe ihm nit)

  2. 2 mös 13. November 2007 um 0:25 Uhr

    nochmal ich: „Wert dürfe dabei nicht mehr als Wert gedacht werden“
    versteh ich nicht. was wäre das denn für 1 „wert“, den mensch nicht als solchen denken darf?

  3. 3 Frechi Fergcel 13. November 2007 um 17:25 Uhr

    1.)“der letzte satz ist einigermaasen holprig bzw. unklar (ich verstehe ihm nit)“

    tja, jetzt, da ich den satz durch das fehlende verb „kann“ ergänzt habe, stehst du da wie ein idiot!

    2.)“Wert dürfe dabei nicht mehr als Wert gedacht werden”
    ist der eindringlichkeit halber (… tautologisch)

  4. 4 Chrisse 13. November 2007 um 21:17 Uhr

    Ich las es!

  5. 5 Atari 03. Dezember 2007 um 1:17 Uhr

    „Wenn die Logik des Geldes bekannt – ihre Auswirkung spürbar sind – wieso dann, wird sie – analog zur zweiten Unzumutbarkeit, der Lohnarbeit – nicht in Frage gestellt?“

    Wenn sich einer der Logik des Geldes und der Auswirkungen, die es auf ihn hat bewusst ist und es dann nicht in Frage stellt, liegt das wohl daran, dass die Auswirkungen seinen Interessen entgegen kommen. Wieso auch soll einer, der über so viel Geld verfügt, sich ein schönes Leben zu machen, Geld ablehnen?

    Wenn hingegen ein anderer, dem die Logik bekannt ist, die Schädigungen kennt, die die Existenz von Geld in der Welt bzw. die Nicht-Existenz in seiner Hosentasche auf ihn hat, Geld nicht in Frage stellt, dann hat der eben schlicht den falschen Schluss aus seinen Informationen gezogen.

    Deine Frage ist halt blöd, weil sie von der jeweiligen Lage, in der sich der Einzelne in der Gesellschaft befindet absieht. Ausserdem weiss man nicht welchen Status das einleitende „wenn“ hat: Ist der Satz jetzt hypothetisch oder soll der den Fakt, das die Logik des Geldes den Menschen bekannt ist, ausdrücken? Es kommt eben darauf an, welchen Begriff man von einer Sache hat und wie man zu dieser steht.

    Und bloss weil man unter den gegebenen Verhältnissen dazu gezwungen ist, ständig mit dem Mammon zu operieren („objektive Ubiquität“), heisst das doch nicht, dass man nicht in der Lage wäre, sich ein Begriff davon zu machen und die seinen Interessen gemässen Schlüsse daraus zu ziehen.

  6. 6 Benni Bärmann 17. Dezember 2007 um 8:58 Uhr

    @Atari: Dann les mal Bockelmanns Buch, „im Takt des Geldes“. Dann wird schnell klar, dass es ganz so einfach nicht ist. Die Geldlogik funktioniert sehr tief im Unbewussten.

  7. 7 MPunkt 17. Dezember 2007 um 16:20 Uhr

    Bockelmann schlussfolgert daher, dass man die Welt eben nicht ohne Geld denken kann, weil sie mit Geld gedacht wird.

    Und sie wird mit Geld gedacht, weil man sie nicht ohne Geld denken kann. Toller Zirkelschluss, der selbstverständlich nicht die Bohne erklärt. Das kommt daher, dass Bockelmann die Denke an den Anfang stellt, um mit ihr die Denke zu erklären, weil er beim Fetisch hängen bleibt (den er mit dem Fetisch erklärt) und somit die „objektive Durchsetzung des Werts“ falsch bestimmt:

    Ohne das tatsächliche Sich-Annehmen (bei gleichzeitiger Verbindlichmachung für das Gegenüber), des sich eigentlich nur gedachten Wertes, wären die Verhältnisse, in die das Subjek qua Natalität hineingeworfen wird, gesprengt. Doch es gibt einen guten Grund, dafür es dennoch zu tun. Nämlich den, dass die Funktion abstrakten Werts – wie ausgedacht er auch immer sein mag – objektiv durchgesetzt ist. Die Kontrollinstanz oder Disziplinierungsinstanz würde bei Verweigerung, dann einzelfallabhängig, Marktleitung, Faustrecht oder Polizei heißen.

    Was er hier – wenn auch verdreht – am Wickel hat, ist der korrekte Gedanke, dass Wert allgemeine Zugriffsmacht und Geld deren Ausdruck ist. Zu allgemeiner Zugriffsmacht gehört aber auch allgemeiner Ausschluss notwendig dazu. Dieser ist eben nicht so etwas zufälliges wie das Faustrecht, bei dem mal der eine und mal der andere stärker ist, sondern braucht ein Gewaltmonopol in seinem Rücken, welches ihn allgemein vorschreibt und ihn also auch will. Genau das betreibt der bürgerliche Staat, wenn er das Eigentum (also die ausschließliche Verfügung einer Sache) schützt und das per Recht regelt. Und im übrigen ist auch das Geld keine allgemeine Zugriffsmacht, wenn sie nicht vom bürgerlichen Staat als eine solche dekretiert wird.

    Umgekehrt umgekehrt und damit zum Wollen der Leute zurück: die finden eine Gesellschaft vor, in der sie per Privateigentum von allen Mitteln ihrer Bedürfnisbefriedigung (Produkten wie Produktionsmitteln) ganz prinzipiell getrennt sind. Deshalb haben sie, abstrahiert von ihren konkreten Bedürfnissen, das Bedürfnis nach Geld, als dem einzigen und universellen Mittel, ihren Ausschluss zu überwinden. Das heißt, es ist logisch, sich auch um (mehr) Geld zu kümmern, wenn man gerade mal alle seine Bedürfnisse erfüllt hat, denn für jedes mögliche zukünftige Bedürfnis braucht man es wieder. Und es ist auch logisch, auf die Erfüllung aktueller Bedürfnisse zu verzichten, um sich einen Notgroschen für die Erfüllung eventueller zukünftiger zurück zu legen. Deswegen stellen die sich zu ihren Waren (und sei es nur die der Arbeitskraft) nur so, dass diese Geld auf sich ziehen sollen und machen so den verkehrten Übergang, dass Geld auf sich ziehen (und gar wieviel – Abweichungen sind dann „ungerecht“) eine Natureigenschaft dieser Dinge sein soll. Das gleiche gilt auch für die Waren, von denen sie ausgeschlossen sind – auch da soll das teuer in „ist mir zu teuer“ im Wesen der Gegenstände selbst liegen.

    Dieser Umgang ist zwar einerseits verkehrt, andererseits jedoch nicht einfach nur ein Fehler, weil er unumgänglich ist. Auch Kommunisten, die den Kram begriffen haben, müssen sich derart kalkulatorisch und interessiert auf die Warenwelt beziehen, solange sie diese noch nicht abgeschafft haben, weil auch ihre Reproduktion daran hängt. Das aber nicht, weil das Denken so durchgesetzt wäre, sondern weil der bürgerliche Staat auch ihnen die Einhaltung des Privateigentums vorschreibt.

  8. 8 nonono 18. Dezember 2007 um 14:56 Uhr

    @MPunkt
    Das heißt, du hörst nur deiner Reproduktion wegn TIK-tok, wenn der Wasserhahn tropft?

  9. 9 MPunkt 18. Dezember 2007 um 15:13 Uhr

    Nein, steht da aber auch nirgends, sondern:

    Dieser Umgang ist zwar einerseits verkehrt, andererseits jedoch nicht einfach nur ein Fehler, weil er unumgänglich ist. Auch Kommunisten, die den Kram begriffen haben, müssen sich derart kalkulatorisch und interessiert auf die Warenwelt beziehen, solange sie diese noch nicht abgeschafft haben, weil auch ihre Reproduktion daran hängt.

    Es ging mir um die Warenwelt, nicht um tropfende Wasserhähne, die mich theoretisch ehrlich gesagt auch nicht die Bohne interessieren.

  10. 10 nonono 18. Dezember 2007 um 15:49 Uhr

    Das ist aber der Punkt beim Bockelmann, wie tief das Geld bzw. die Synthesis im menschlichen Reflexapparat sitzt, wie selbstverständlich und auch kaum beeinflußbar wir Takt hören, wo keiner ist, wie automatisch wir Versmaß lesen, binär denken, ausschließen und abstrahieren.

    Das machen wir alles nicht wegen der Reproduktion, sondern vor allem, weil wir überhaupt nicht anders können.

  11. 11 MPunkt 21. Dezember 2007 um 11:53 Uhr

    Ja, damit hast Du Dich halt endgültig in die Filosofie verabschiedet und kannst Dich mit Alles-und-Nichts-Totalabstraktionen der Sorte „Abstrahieren -gehört sich das und müssen wir es nicht trotzdem?“ herum schlagen. Ohne mich. Da ist man nämlich völlig weg von der Erklärung, was Staat, Ware, Geld und fetischistisches Bewusstsein sind, sondern das ist – genau so wie man das Tropfen eines Wasserhahns wahrnimmt* – alles nur ein Beispiel für das Grundübel „Abstrahieren“ (= böse, weshalb auch immer).

    Der Punkt war hier aber doch gerade, dass in der Zusammenfassung von Bockelmann im Ausgangsbeitrag tatsächlich mal was erklärt werden sollte, sonst hätte ich mich ja auch gar nicht eingemischt. Nämlich der Zusammenhang von Reproduktion im Kapitalismus und fetischistischen Bewusstsein. Noch einmal die Passage:

    Ohne das tatsächliche Sich-Annehmen (bei gleichzeitiger Verbindlichmachung für das Gegenüber), des sich eigentlich nur gedachten Wertes, wären die Verhältnisse, in die das Subjek qua Natalität hineingeworfen wird, gesprengt. Doch es gibt einen guten Grund, dafür es dennoch zu tun. Nämlich den, dass die Funktion abstrakten Werts – wie ausgedacht er auch immer sein mag – objektiv durchgesetzt ist. Die Kontrollinstanz oder Disziplinierungsinstanz würde bei Verweigerung, dann einzelfallabhängig, Marktleitung, Faustrecht oder Polizei heißen. Bockelmann schlussfolgert daher, dass man die Welt eben nicht ohne Geld denken kann, weil sie mit Geld gedacht wird.

    Wie die Auflösung richtig geht, hatte ich ja schon geschrieben, ohne dass es hier bisher Gegenargumente gab, daher gehe ich lieber noch mal detaillierter auf den Fehler in Bockelmanns Erklärung ein. Zunächst noch einmal zu seiner Erklärung des fetischistischen Denkens:

    Bockelmann schlussfolgert daher, dass man die Welt eben nicht ohne Geld denken kann, weil sie mit Geld gedacht wird.

    Für sich betrachtet ist die Aussage einfach mal Unfug, da über das „weil“ eine Erklärung suggeriert wird, die real nicht vorhanden ist. Dass etwas gemacht wird, ist doch keine Begründung dafür, dass es auch gemacht werden muss. Den Teil der Aussage, der das zu einer Erklärung werden lassen soll, kann man sich freilich dazudenken: Warum kann nur so gedacht werden? Weil so gedacht wird (s.o.). Und warum wird so gedacht? Na weil man nicht anders kann. Diese „Erklärung“ erklärt aber auch nichts, weil sie ein Zirkelschluss ist, bei dem schlicht die am Anfang gemachte Voraussetzung am Ende wieder heraus kommt: es kann nur so gedacht werden, weil so gedacht wird, weil nur so gedacht werden kann, heißt: es kann nur so gedacht werden, weil nur so gedacht werden kann.

    Nun kommt Bockelmann auf diese Tautologie nicht einfach, weil er ein Idiot wäre, sondern weil er, was er mit der gesamten Wertkritik und selbst mit noch relativ vernünftigen Leuten wie den Michael Heinrich teilt, das erste Kapitalkapitel falsch liest. Dort wird die Ware eingeführt und es stellt sich dann schon die Frage (dass auch Bockelmann diese wälzt, kann man den Sätzen vor der Tautologie entnehmen, welche diese begründen sollen), wieso die Warenform überhaupt in der Welt ist, wo sie doch vom Standpunkt der Bedürfnisbefriedigung her offensichtlich unvernünftig ist. Die Erklärung soll dann der Fetisch sein und irgendwie tritt dann der bürgerliche Staat, oder auch irgend eine andere Instanz, noch dazu**. Zunächst aber auch hier mal der Fehler festgehalten: die Warenform folgt laut diesen Theoretikern also aus dem Warenfetisch. Und woraus folgt der Warenfetisch? Na aus der Warenform, selbstverständlich. Wenn man auch hier die Folgerungen mal zusammenschließt, wird deren Zirkelschlüssigkeit offensichtlich: Die Warenform folgt aus dem Warenfetisch, der aus der Warenform folgt, also folgt die Warenform aus der Warenform. Umgekehrt umgekehrt: Der Warenfetisch folgt aus der Warenform, die aus dem Warenfetisch folgt, also folgt der Warenfetisch aus dem Warenfetisch. Den letzteren Zirkelschluss hat Bockelmann (bzw. sein Zusammenfasser hier) glatt selbst hingeschrieben.

    Dass er nicht über diese Tautologien hinaus kommt, liegt wie gesagt an seiner verkehrten Interpretation des ersten Kapitalkapitels. Marx unterstellt auch in diesem doch schon einen fertig eingerichteten Kapitalismus und schaut sich dann dessen Elementarform an. Einen fertig eingerichteten Kapitalismus gibt es doch aber überhaupt nur durch den bürgerlichen Staat, der diesen mit dem Durchherrschen einer Eigentumsordnung erst konstituiert. Erst durch diesen universellen Ausschluss, weil staatlich geschützt alles anderen gehört, tritt einem der gesellschaftliche Reichtum in dem Laden hier als „ungeheure Warensammlung“ entgegen und das Bedürfnis, auf den Reichtum der anderen zuzugreifen in die Welt. Wofür man, da dieser ja staatlich geschützt ist, eine Gegenleistung hergeben muss. Umgekehrt umgekehrt: deswegen werden Gebrauchswerte auch nur als Waren produziert, welche Zugriffsmacht auf den gesellschaftlichen Reichtum auf sich ziehen zu wollen. Und genau dazu passt das Geld auch wie die Faust aufs Auge, weil es von der Qualität her universelle Zugriffsmacht auf den gesellschaftlichen Reichtum ist (kommt dann „nur“ noch auf die Quantität an, die man von ihm hat), von dem man genau so universell ausgeschlossen ist. Und selbst dieses allgemeine Zahlungsmittel ist noch eine staatliche Tat. Weil er den bürgerlichen Staat aus seiner Erklärung heraus streicht, um ihn später irgendwie zufällig wieder hinzu treten zu lassen, muss Bockelmann sich in seiner Erklärung hingegen in die kritisierten Tautologien flüchten.

    --
    Fußnoten:
    * Weil Du auf diese Totalabstraktion scharf bist, kommt Dir Dein Einwand glatt noch als ein Argument vor, auch wenn es der Sache nach lächerlich ist. Wenn ich sage, der Zusammenhang von Staat, Kapitalismus und fetischistischen Bewusstsein geht wie beschrieben, dann ist das doch nie und nimmer ein Argument dagegen, dass damit nicht erklärt ist, wie man das Tropfen eines Wasserhahnes wahrnimmt. Ja, das sollte es ja auch nicht erklären, sondern eben den Zusammenhang von Staat, Kapitalismus und fetischistischem Bewusstsein. Dass die Bestimmung eines Gegenstands nicht die eines anderen ist, versteht sich von selbst, sollte man meinen. Nicht so für einen filosofisch verbildeten Geist. Der vermisst an der Erklärung eines jeglichen Gegenstands, dass dieser damit nicht in seine Lieblingstotalabstraktion eingemeindet wurde. Weil diese Eingemeindung ihm die Erklärung ersetzt, hält er es daher glatt für einen inhaltlichen Einwand gegen die Erklärung, dass sie nur ihren Gegenstand erklärt und nicht auch gleich noch jeden anderen. Weil man hingegen jeglichen Gegenstand unter die entsprechend hohle Totalabstraktion packen kann, soll das deren Überlegenheit „beweisen“ und geht als Aufforderung an der Erklärenden heraus, diese daher gefälligst mal zu berücksichtigen. Einen zusätzlichen ironischen Touch bekommt dieses Gehabe freilich, wenn die Totalabstraktion „Abstrahieren“ heißt und vom Filosofen verabscheut wird.

    ** Am Beispiel von Heinrichs Kapitaleinführung hat der User Micoud das im KF mal gut ausgeführt, s. http://kf.x-berg.de/forum/thread.php?postid=22327#post22327

  12. 12 nonono 23. Dezember 2007 um 17:53 Uhr

    Wer hat denn behauptet, Abstrahieren wäre böse? Ich nicht, Bockelmann auch nicht. Ich habe ihn so verstanden, daß er die Leistungen der Synthesis anerkennt, jedoch in deren Wirkungsweise als nicht oder nur sehr schwer abstellbarem Reflex das Problem sieht.

  13. 13 MPunkt 26. Dezember 2007 um 9:02 Uhr

    Ja, „böse“ ist halt die Zuspitzung Eures Moralisierens. Weil die Einsortierung jeglichen Gegenstands unter „abstrahierendes Denken“ die Kritik an ihm sein soll und „abstrahierendes Denken“ selbst so hohl ist, dass sich keine Gründe für oder gegen es sagen lassen (als käme es nicht darauf an, ob die jeweilige Abstraktion 1. stimmt, also auf einer tatsächlichen Gemeinsamkeit beruht und 2. zweckhaft ist, also ob es für den jeweiligen Zweck [was der taugt, macht sich nicht an der Abstraktion fest] nützlich ist, von den Besonderheiten der jeweiligen Gegenstände zugunsten ihrer Gemeinsamkeit abzusehen). Konkreter: wenn ich erkläre, wieso man sich so zu den Dingen so verhält, dass sie einem Geld einbringen oder kosten (weil der Staat durch die Eigentumsordnung dieses Verhältnis an ihnen durchherrscht, s.o.) und Dein „Einwand“ (obwohl real ein Gegenstandswechsel) sein soll, dass das aber nicht die Wahrnehmung eines tropfenden Wasserhahns erklärt und man beides (und alles andere auch) als „abstrahierendes Denken“ kritisieren müsse:

    Das ist aber der Punkt beim Bockelmann, wie tief das Geld bzw. die Synthesis im menschlichen Reflexapparat sitzt, wie selbstverständlich und auch kaum beeinflußbar wir Takt hören, wo keiner ist, wie automatisch wir Versmaß lesen, binär denken, ausschließen und abstrahieren.

    dann ist Deine Aussage eben auch nicht mehr als dass man immerzu abstrahiert und das doch irgendwie ungehörig, Hybris, kurzum böse sei.

    So, kannst Du jetzt bitte endlich mal auf meine Argumente zur Sache eingehen?

  14. 14 Lauren_fromAM 04. Oktober 2011 um 19:09 Uhr

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    The first is that kind of photo where she is lying on that blue and gorgeous couch on the side in her blue lingerie. She looks at us with some very passionate and „I want you now“ eyes. Her red hair proves her passion and the fact that she can be pretty dirty sometimes. Believe me, all red women like to experiment and try something new as they get bored with stuff you do with them pretty fast. Her tits look a lot bigger here than in reality which I think is a result of a good work done by a photographer. Some other of his work is pretty lovely too so don‘t forget to check them either.

    Does anybody want to see some emma watson hot right here and right now? I hope you said „Yes“ because otherwise I don‘t have a damn idea on what else to offer you. This website has got plenty of such photos of her including fake ones and drawn ones too. All of them should make you cumm if only you like her as a woman and actress. Well, let’s start my review that will keep you entertained.

    Starting with this quote by kat von d nude bout her favorite male singer, the kind of rock, I am opening my review about her. „I always liked Elvis Presley when I was younger – I told anyone who would listen that I was going to marry that man.“ This is just something that every single woman was saying during Elvis time. But she has become a celebrity and this is what makes her closer to him. Also, if the kind was alive I think she would have a great chance to marry him and Elvis could see zac efron naked, but this is not going to happen as he is dead already.

    I think now it is about time to appreciate her gorgeous body as I am tired of just watching. I bet you have got something to say too because all those photos of megan fox nude are making you to do that. So let’s do this.

    First of all, I want you to have some clues on her like age, height and some other stuff that will surely help you to determine her sexuality. For example, her age is 34 years old, so let’s discuss that first.

    To be honest, I thought she is about 30 or something close to that but not more. Looking good is always great but it demands a lot of work. If you want to lose about 5 or 6 years of your age you have to work at least one year on your body. Surely this is going to be hard to do but who said looking young and hot would be easy. There is nothing easy in this life except for getting fat. That’s right, you can gain weight for less than a month so that your friends couldn‘t even recognize you.

    Some of you might say „They are celebrities and this is their job to look good. I am not getting paid for being pretty“ Well, you have got a point there but you also should keep in mind that first of all, celebrities look good for themselves. Yeah, and did you think they try to look in shape and young only for their job? Come on… If you were a celebrity, would you like to look awful, knowing that million people know about your existence and they see your photos by paparazzi every week?
    You need to look in shape first of all for yourself and then for the others. If you f
    eel confident then everybody else will think the same way about you. Start working today and be in your best shape as life is too short to be fat and ugly. Just have a look at all these ali larter nude and put her body and sexuality as an example that you can rely on while working. Make your body looks that good and hot.

    Now we are moving to her tits. She has got quite average size boobs but they are natural which makes them so unique and precious. I was a few britney spears naked the other day and now you can check one of those here on this site. Man, I would love to touch at least one tit. I am ready to pay her five hundred for that but with one condition… Somebody will make a photo of me touching her tit. Yeah, I could make some money on that photo, don‘t you think so?

    The next incredible and I would say pretty shocking quote by our guest of tonight sounds like this „I‘ve never had a handsome boyfriend. A lot of people find someone attractive that others don‘t.“ I just cannot believe she said that. This woman can get the most attractive men on Earth and how come she could never had one for her life. Maybe, the word „handsome“ means completely other thing in her lexicon. Maybe she needs super sexy and perfect guy that doesn‘t exist on this planet.

    Well my friends, I hope you have already masturbated as this is the end of my review.

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